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Blogserie: Müssen – ein störender Alltagsbegleiter

9. März 2022

Die Motive des Wortes müssen sind Druck und Zwang. Der Zwang bringt Menschen in den Widerstand. Unbewusst wehren sie sich gegen alle Zwänge. So lastet müssen schwer auf der menschlichen Seele.

Müssen ist für viele Menschen ein Alltagsbegleiter. Sie setzen es an verschiedenen Stellen ein und merken nicht, dass und wie oft sie es gebrauchen. Insbesondere in Sätzen mit ich muss taucht es beharrlich auf: vom Aufstehen bis zum Schlafengehen und bei alltäglichen Routineaufgaben genauso wie bei außergewöhnlichen Herausforderungen. Selbst bei erfreulichen Vorhaben und schönen Tätigkeiten macht sich ich muss breit:

  • Bei schönen Dingen: „Ich muss gleich los ins Kino.“
  • um mitzuteilen, was jemand gerade tut: „Ich muss jetzt meine Vorgesetzte anrufen.“
  • oder in Verbindung mit Abläufen: „Bevor ich mit HR spreche, muss ich noch die Zahlen aktualisieren.“

Es ist doch erstaunlich, was Menschen alles zu müssen meinen. Doch stimmt das wirklich? Muss ich wirklich zum Essen losgehen? Was müssen Menschen tatsächlich? Nach sorgfältiger Prüfung sind es vermutlich nur wenige Dinge, die Leute wirklich und wahrhaftig müssen. Dennoch verwenden viele Menschen ich muss. Auch, wenn sie es bei sich selbst nicht merken und bei anderen nicht hören, wirkt der Ausdruck unbewusst.

Die Wirkung entfaltet sich unmittelbar und stark. Hören Sie im Alltag zu, entdecken und spüren Sie die Wirkung von ich muss!

Im nächsten Beitrag erfahren Sie im Detail, wie sich die destruktive Wirkung dieser Sprachfigur entfaltet

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