Allgegenwärtig sind sie, diese scheinbar wohlmeinenden Sätze wie:
„Als verantwortungsvolle Führungskraft setzen Sie sich für Ihre Mitarbeiter ein.“
„Als liebevolle Mutter sorgen Sie sich um Ihre Kinder.“
„Als guter Lehrer haben Sie stets ein offenes Ohr für Ihre Schüler.“
Diese als Kompliment verkleideten Verhaltensvorschriften schnüren Menschen in Rollenkostüme und liefern die passende Checkliste mit.
Hand aufs Herz, manch eine Stellenausschreibung hinterlässt in etwa folgenden Eindruck:
„Als geeignete Bewerberin sind Sie zwischen 25 und 35 Jahre alt, haben ein erfolgreich abgeschlossenes Studium, bringen 30 Jahre Berufserfahrung mit, sprechen fünf Sprachen und sind jederzeit belastbar.“
Ist diejenige, die nicht alle Häkchen setzt, ein Mängelexemplar?
In neutralen Rollenbenennungen ist als passend und sachlich richtig:
„Ich arbeite hier als Barista / Lehrer / Geschäftsführerin.“
Tipp: Orientierung zählt.
Hüten Sie sich vor der „Als…“-Falle! Finden Sie Ihre eigene innere Orientierung. Das gibt Ihnen Halt und ermöglicht selbstbewusstes Handeln.
Lassen Sie die gesprochene Sprache wie Musik in Ihren Ohren klingen!
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