Das Wort Zuversicht hängt eng mit dem alten Verb versehen zusammen. Ursprünglich bedeutete es neben „ausstatten“ oder „versorgen“ auch „hoffend erwarten, vertrauen.“1 Daraus entstand Zuversicht als „Vertrauen, Hoffnung“2 mit klarem Blick auf das, was kommt. Zuversicht ist mehr als Optimismus: Ein Optimist hofft auf das Gute, ein zuversichtlicher Mensch vertraut darauf, dass er dem Kommenden gewachsen ist – was auch immer es sein mag. Zuversicht fordert nicht, sie nährt still – wie ein Löffel warme Suppe an einem kühlen Tag. Ein echtes Superfood für Herz und Haltung.
Tipp: Zuversicht nähren
Pflegen Sie Ihre Zuversicht wie eine innere Kraftquelle. Sie lebt vom Vertrauen – in die eigene Kraft und in das Leben.
Lassen Sie die gesprochene Sprache wie Musik in Ihren Ohren klingen!
1 versehen unter sehen in Das Herkunftswörterbuch: Etymologie der deutschen Sprache, Dudenredaktion Bibliographisches Institut GmbH, 2015.
2 Ebd.
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