Erstgespräch

#68 Superfood: Genuss

Aufmerksamkeit in jedem Augenblick


„Was Freude, Wohlbehagen, tiefe Befriedigung“ bereitet, das ist Genuss“.1 Das Verb genießen stammt vom germanischen *neutan für ergreifen, fangen, nutzen.2

Genuss beginnt mit dem Gebrauch der Sinne. Schmecken, riechen, sehen, hören und fühlen ermöglichen das Ergreifen des Augenblicks – die warme Kaffeetasse, das helle Lachen eines Kindes oder den frischen Duft von Zitronen. Was wir bewusst wahrnehmen, machen wir uns zu eigen. Dieses Erleben wird den Moment überdauern.

Tipp: Genießen Sie bewusst!

Geben Sie Ihrem Wohlbefinden sprachlich Freiraum. Übertreibungen wie „das Beste ever“ oder „total himmlisch“ braucht es dabei nicht. Bleiben Sie bei Ihrer Wahrnehmung.

Lassen Sie die gesprochene Sprache wie Musik in Ihren Ohren klingen!


1 Genuss in Pfeifer, Wolfgang et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache (DWDS) [11.02.2026].

2 Vgl. genießen in DWDS [11.02.2026].

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