Erstgespräch

Nr. 11: Das A und O von E-Mails

Grüßen und verabschieden Sie auf Augenhöhe.

 

[Am Anfang einer E-Mail] „Schicken Sie mir…“

[Am Ende einer E-Mail] „LG“

Die Anrede und Verabschiedung sind geschrieben wie gesprochen wichtig und wertvoll. Mit saloppen, abgekürzten oder gar ohne Grußformen vermitteln Sie der anderen Person, dass sie Ihnen die Zeit nicht wert ist. So fühlen Menschen sich übersehen oder nicht ernstgenommen. Angenommen, Sie schreiben einen Brief. Beginnen Sie diesen mit „Hallo“ oder „Hey“ oder beenden ihn mit „LG“? Wohl kaum.

Schenken Sie den Empfängern Ihrer E-Mails oder Chat-Nachrichten die gleiche Beachtung.

Beginnen Sie Ihre Nachrichten mit einem freundlichen Gruß. Stellen Sie dann den inhaltlichen Rahmen her. Und kommen Sie erst dann zu Ihrem Anliegen.

„Guten Tag Frau Bach, ich schreibe Ihnen bezüglich der Unterlagen XY…“

„Liebe Angelika, der Kunde XY benötigt von dir noch heute…“

Kehren Sie das am Ende einer Nachricht um. Schließen Sie erst den inhaltlichen Rahmen und verabschieden Sie sich dann auf menschlicher Ebene.

„Freundliche Grüße sendet Ihnen…“

Einen schönen Abend wünscht Ihnen…“

Bei einer regen Kommunikation während des Tages sind Anrede und Verabschiedung nicht immer erforderlich. Da übernehmen Mails und Chats die Funktion eines fortlaufenden Dialogs.

Tipp

Grüßen und verabschieden Sie andere Menschen auf Augenhöhe.

Verabschieden Sie sich mit einem vollständigen Satz, nicht mithilfe einer Grußformel. Lassen Sie Ihre Gesprächspartner spüren, dass Sie sie menschlich wahrnehmen und schätzen. Hierfür gibt es keine Standardformel. Seien Sie kreativ!

Lassen Sie die gesprochene Sprache wie Musik in Ihren Ohren klingen.

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